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Die eine und einzigartige Shoppingstraße
gibt es in keiner Metropole. Wohl aber besonders
glamouröse, ausgefallene oder traditionelle
Geschäftsadressen.
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Wer mit offenen Augen durch Berlin spaziert,
kann in vielen Straßen Entdeckungen machen.
Urbanes Leben findet sich in der Hauptstadt auch
abseits bekannter Pfade.
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Flaneure sind eingeladen, Boulevards und Gehsteige
entlang zu schlendern.
>>> Kollwitzplatz
>>> Bergmannstraße
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Typischerweise kommt man am Samstag. Pünktlich
ab 11 Uhr geht dann auf den Straßen rund
um den Kollwitzplatz nix mehr. Gestresste Autofahrer
kämpfen um die nicht vorhandenen Parkplätze,
Eltern schieben ihre Kinderwagen demonstrativ
quer über die Straßen. Radler geben
Verkehrserziehung. Und all das nur, um sich in
engen Dreierreihen über ein kleines Stückchen
Asphalt zu drängen. Samstags ist Markttag
am Kollwitzplatz.
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Mit dem Kultigen ist das ja immer so eine Sache.
Was etwas hip macht, bleibt in Berlin meist ein
kleines und süßes Geheimnis. Gut, zum
Kolle kommt gelegentlich die Polit-Prominenz,
dafür geben sich am Winterfeldtplatz Tatortkommissare
die Ehre. Und wer wirklich einkaufen möchte,
findet in manchen Berliner Randbezirken ein besseres
Angebot.
Aber der Kollwitzmarkt ist eine Bühne: Neue
Produkte, neue Ideen – hier gibt es sie
frisch und direkt vom Erfinder.
Currywürste beispielsweise. Das Fleisch gut,
aber die Sauce... einmalig. Oder kleine Minitörtchen,
frisch und jedes Einzelne eine kleine Sünde
wert. Fantastische Blumensträuße, mit
Geschmack und Phantasie gebunden. Selbst Lampendesigner
haben auf dem Kollwitzmarkt ihre Waren angeboten...
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Wenn’s nicht Samstag ist, lebt diese Ecke
von Prenzlauer Berg durch die gelungene Mischung
aus kleinen Cafés und jungen Unternehmen.
Wer es zu einem Ladengeschäft an Kollwitz-,
Knaack-, oder Wörther Straße gebracht
hat, ist seinem Ziel von einer erfolgreichen Gründung
schon sehr nahe (oder hat mit Erfolg ein westliches
Geschäftsmodell nach Ost-Berlin übertragen).
Wo sich rund um den Kollwitzplatz Interessantes
versteckt: berlinaut. Klick die Stadt. Adressen
der Metropole.
• Musik hören
•
Musik machen
•
Bücher
•
Comics
•
Video/DVD
Alle Adressen rund um den Kollwitzplatz per Klick:
>>>
Kollwitzplatz
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Als Westberlin jung und Kreuzberg noch wild war,
ging ohne die Bergmannstraße gar nichts.
Schwaben auf der Durchreise kauften hier ihre
Schallplatten, StudentInnen aus Westdeutschland
suchten in 61 das bunte Leben und die passenden
Klamotten. Heute ist das Viertel rund um den Marheinekeplatz
in die Jahre gekommen – genau wie seine
Bewohner.
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Die Bergmannstraße ist gemütlich,
alternativ. Wenn die Sonne scheint (und das tut
sie im gefühlten Berliner Sommer praktisch
immer), wandelt sich dieser Teil Kreuzbergs zur
mediterranen Stadtlandschaft. Wobei das mit dem
Mittelmeerraum ernst zu nehmen ist. Ein bisschen
Marokko, viel Italien, Griechenland und Türkei
als friedliche Nachbarn, französische Lebensart,
der Berliner ist ja in der Welt zuhause...
Man kann 1. zum Ausgehen in die Bergmannstraße
kommen, 2. schnell oder genüsslich essen,
3. shoppen gehen, 4. Dienstleister finden. Wie
so oft in Berlin gibt es rund um die Bergmannstraße
das Offensichtliche – und das Abseitige.
In Hinterhöfen oder Nebenstraßen sind
die Mieten niedrig. Das bietet Raum für ProduzentInnen,
AusprobiererInnen, Idealisten.
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Wer mit offenen Augen
durchs Viertel streift, findet (fast) problemlos
zu Einzelhändlern und Designerinnen, die
schräge Mode, hübschen Schmuck, kunstvolle
Accessoires anbieten. Aber die Bergmannstraße
ist nicht Stuttgart. Das heißt: Die Schaufester
sind kleiner, manchmal nicht perfekt geputzt,
und gelegentlich im Keller. Wer sich vorab orientieren
möchte: berlinaut. Klick die Stadt. Adressen
der Metropole.
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Bergmannstraße |